Dienstag, 19. April 2016

Fotografie: Mein Urlaub auf Bali - Natur, Familien & Tempel

Im letzten Jahr habe ich einen wundervollen Urlaub erlebt. Es ging um die halbe Welt und innerhalb von zwei Wochen habe ich Bali, Singapur und die Schweiz gesehen! Die Zeit war etwas kurz, aber die Eindrücke dafür massig.
Lange schon schulde ich euch Bilder von meinem Ausflug in die große weite Welt. Heute möchte ich euch einige Fotografien aus Bali, einer paradisischen Insel Indonesiens, zeigen. In diesem Artikel teile ich mit euch erste Aufnahmen, die im Hotelbereich entstanden sind und Bilder, die ich auf unserem ersten Ausflug gemacht habe.
   
   
Flora und Fauna unterscheiden sich sehr zu unserer mitteleuropäischen. Das Klima in Südostasien ist viel wärmer und feuchter als bei uns. Es wachsen Palmen, exotische Bäume und Blumen. Ich habe mich sehr gefreut, dass überall Frangipanibäume wachsen. Frangipani ist einer meiner liebsten Düfte und an jeden zweiten Ecke darüber zu stolpern hat mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Neben den Pflanzen sieht man auf der Insel auch viele schöne Tiere, unter anderem Vögel, Insekten und Reptilien. Graue Eichhörnchen bevölkern die Hotelanlagen und klettern nicht nur auf Bäumen herum, sondern auch auf Balkonen, so dass wir bereits wenige Minuten nach unserer Ankunft Bekanntschaft mit den kleinen Hörnchen machten.
Mich hat es ziemlich irritiert zu erfahren, dass in dem Bereich, in dem unser Hotel stand, keine Einheimischen zugelassen sind. Nach Nusa Dua dürfen die Einheimischen nur, wenn sie dort arbeiten. Solche Regelungen gibt es wohl in einigen Ecken der Welt.
   
   
   
  
Unser erster Ausflug führte uns in einige familienbetriebene Manufakturen, zum Beispiel eine Schmuckmanufaktur und eine Batikmanufaktur. Der Schmuck wird vor allem aus Silber gemacht und mit einem Kleber, der unter anderem aus Beeren besteht, zusammengeklebt. Für die Batik werden Tücher mit verschiedenen Wachsschichten und Farben behandelt. Dort roch es nach Bienenwachs.
   
  
   
  

Wir besuchten auch eine einheimische Familie. Dort lernten wir, dass auf Bali die Familien ziemlich simpel leben, so wohnen auf einem Grundstück mehrere Generationen zusammen. Es gibt mehrere kleinere Häuschen: eins zum kochen, eins zum schlafen, eines zum wohnen und so weiter. Jede Familie hat einen eigenen kleinen Tempel und nicht nur die Grundstücke und die öffentlichen Tempel sind übersät von kleinen Opfergaben, sondern auch vor den meisten Geschäften stehen kleine Schälchen mit Opfergaben. Die Balinesen sind sehr gläubig und im Gegensatz zur restlichen Bevölkerung Indonesiens zum Großteil Hinduisten.
Schockiert hat mich auf Bali der Umgang mit Tieren. Ich habe bei der Familie Stachelschweine in klitzekleinen Käfigen gesehen, die zum Verzehr gezüchtet werden und Hähne, mit denen den Nachbarn für ein kleines Geld Hahnenkämpfe geboten werden und die ebenfalls in kleinen Körben sitzen müssen.
   
  

Die Landschaft auf Bali ist sehr hübsch. Bali ist aus mehreren Vulkanen entstanden, daher sieht man überall Berge und Hügel, in die Reisterassen gebaut sind. Aufgrund dauerhafter Bewässerung benötigt der Reis auf diesen beeindruckenden Terassen nur einige Wochen zwischen Aussaat und Ernte.
Auf dem Panorama seht ihr den Mount Batur, ein Vulkan mit großem wassergefülltem Krater.
   
   
  

Der aktive Vulkan Gunung Agung ist für die Balinesen der Berg der Götter. In der Nähe befindet sich der Muttertempel der Balinesen, der Pura Besakih. Der Tempel hat eine wahnsinnige Größe! Die öffentlichen hinduistischen Tempel darf man nur mit bedeckten Knien und Schultern betreten, Frauen dürfen nur in die Tempel, wenn sie rein sind, also ihre Periode nicht haben.
Beim Besuch erlebten wir das Ende einer Zeremonie, welches mit einer kleinen Prozession der Teilnehmer und großer Aufregung der am Tempel wartenden Händlerinnen begleitet wurde.
   
  
  


   
       
   

Kommentare:

  1. Wundervolle Fotos und Eindrücke! Über Frangipani-Duft und die Hörnchen hätte ich mich auch besonders gefreut! :)

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  2. Danke für die wunderbaren Bilder! Was die Tiere betrifft: wir hier in Europa haben das Privileg zu entscheiden, Tierschutz ja oder nein. In Ländern wie Indonesien geht es teilweise nur ums nackte Überleben. Da sieht man, wie gut wir (und unsere Haustiere) es haben. Ganz liebe Grüße!

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    1. Ja, da hast du Recht, das ist ein sehr guter Kommentar!
      Die Voraussetzungen sind natürlich ganz anders, aber mein Herz hat trotzdem geblutet...

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