Samstag, 15. August 2015

Flechtwerk: Haarfarben



Diesen Monat möchten wir im Flechtwerk gerne über Haarfarben sprechen. Dazu möchte ich euch ein paar kurze Einblicke in meine zurückliegenden Haarfarben geben, aber vor allem meine aktuelle(n) Haarfarbe(n) genauer zeigen.
   
In meiner Vergangenheit habe ich einen Haufen Haarfarben getragen: ich hatte schön blondes, Drogerie-gelbblondes, verschieden braunes, fast schwarzes, pink gesträhntes und sogar lilanes Haar. Letzteres war aufgrund der Empfehlung einer Frisörin, die mir Aubergine ans Herz legte. Ein bisschen was von den Farben könnt ihr im Flechtwerk Beitrag zum Throwback Thursday sehen.
Zuletzt habe ich, und das dürfte vielen von euch bekannt sein, die Haare lange rot getragen. Eine kräftige und leuchtende Farbe habe ich mit picramahaltigem Henna erreicht, also mit Henna, das durch einen chemischen Farbverstärker intensiviert wird. Am Ende war ich mit der Farbe leider nicht mehr so glücklich, denn Henna legt sich in Schichten ums Haar und nach zwei Jahren waren mir meine gefärbten Längen einfach zu dunkel. So entschloss ich nach einigen Überlegungen meine Naturhaarfarbe rauswachsen zu lassen.
  
Seitdem habe ich zwei Ausflüge zu brauner Pflanzenhaarfarbe gemacht die sich, wie erhofft, gut rauswusch, so dass heute davon nichts mehr übrig ist. Einmal habe ich sogar einen chemischen Entfärber verwendet, der kurzfristig sogar ein Ergebnis brachte, aber auf lange Sicht dann leider doch nichts gebracht hat. Solche Entferner schrumpfen nämlich die Farbpigmente und lassen sich dadurch ausspülen. Meine geschrumpften Hennapigmente ließen sich trotz ewigem Spülens wohl doch nicht rauswaschen, so dass sie nach einigen Monaten wieder so groß und leuchtend wie zuvor waren.

Ein paar aktuelle Fotos zeigen euch meine Naturhaarfarbe, die nach über zwei Jahren ganz, ganz deutlich sichtbar ist. Auf den Bildern erscheint sie etwas wärmer als in Natura, aber kommt der Realität schon nahe. Allerdings wird es noch mindestens drei Jahre dauern, bis sie rausgewachsen ist, je nachdem wie flott die Haare wachsen und wie oft ich trimme auch länger.
Mal sehen, wie es dann in drei Jahren mit den ersten Grauen steht. Vier-fünf Härchen habe ich ja schon gefunden. Aber ich mache mir da eigentlich noch nicht so große Gedanken.
Mittlerweile habe ich sogar den Eindruck, dass die dicke Hennaschicht meine Haare glatter macht, als sie eigentlich sind. Die nachwachsende Naturhaarfarbe ist wieder wesentlich welliger und eher so, wie ich meine Haare von früher in Erinnerung habe und was ich lange vermisst habe.
     
Der Dutt hat sieht recht hell aus, weil er nur die zuletzt und
nicht so häufig gefärbten Haarpartien zeigt.
    
Der orange Dutt fällt zur kühleren und etwas helleren Naturhaarfarbe auf.
   
Hier der Kontrast zwischen den dunkelroten Längen (die noch recht hell erscheinen)
und meiner Naturhaarfarbe.

Ich bin gespannt, was die anderen Flechtwerkerinnen zum Thema Haarfarben beitragen!
Schaut bei Heike von haselnussblond,
Nessa von Haartraumfrisuren,
Wuscheline
und Lenja vom Waldelfentraum nach!
   
    
Ab September werden wir euch übrigens gleich am frühen Morgen begrüßen. 
  Dann mit einer Zopfkrone!
    
    

Kommentare:

  1. Krass, der Unterschied zwischen Längen und Ansatz XD Fällt einem so auf den Fotos gar nicht direkt auf.

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    1. Ja, das fällt auch im realen Leben gar nicht so auf, da sie nach unten hin immer dunkler werden. Nur im direkten Licht, fällt es mir selbst sehr stark auf. Ansonsten bin selbst ich dafür halbblind. ;)

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