Samstag, 21. Juni 2014

Sommerpflege: Lavera Selbstbräunungsmilch

Es ist Sommerbeginn! Also...offiziell. Denn den Sommer hatten wir ja eigentlich schon ein paar Wochen. Perfekt um meine kleine Serie zum Sommeranfang vorzubereiten.
Ich habe für euch drei Testberichte geschrieben, in denen ich über die neuen Lavera Sommerprodukte schreibe. Den Anfang macht heute die Selbstbräunungsmilch, die ihr für 8,95€ bei 150ml in fast jeder Drogerie bekommen könnt. Perfekt für den Moment bis zur richtigen Sommerbräune.
   
  
Lavera sagt zum Selbstbräuner:
"Die neue lavera Selbstbräunungsmilch lässt sich leicht auf der Haut verteilen und ermöglicht so eine gleichmäßige Bräune. Der typische Sun sensitiv Duft zaubert einen Hauch Sommer auf die Haut, egal zu welcher Jahreszeit und steht für Feuchtigkeitspflege, die einen natürlichen, frischen Sommerteint schenkt, wenn Mann oder Frau will, das ganze Jahr hindurch.
Mit 100% pflanzlichen Selbstbräunungs-Wirkstoffen auf Zuckerbasis ist die lavera Selbstbräunungsmilch selbst für empfindlichste Haut geeignet.
Die Selbstbräunungsmilch sorgt für eine natürliche, zarte Bräune und schenkt dank wertvoller Bio-Inhaltsstoffe wie Bio-Macadamiaöl, Bio- Sonnenblumenöl sowie Vitamin C und E eine strahlend gepflegte, zarte Haut."
Nun. Bisher habe ich mich nicht so wirklich an Selbstbräuner getraut. Ich hatte in meiner Jugend mal einen kleineren Selbstbräunungsunfall mit einem Selbstbräuner meiner Mutter. Meine Haut ist extrem hell (heller als sie hier auf Bildern rüber kommt!) und so sieht man recht schnell einen Farbunterschied. Ich hatte damals zu viel genutzt und seitdem war das Thema für mich gegessen und Selbstbräuner einfach absolut uninteressant.
Vor einer Weile stand ich aber vorm Sommerpflegen-Regal und nahm ganz spontan das neue Lavera Produkt mit. Ich weiß nicht, was mich da geritten hat, aber im Nachinein bin ich sehr froh darüber.
Ein Glück hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht den Bericht von Jess im Hinterkopf, denn sie beschreibt den Bräuner als viel zu intensiv für ungebräunte Haut. Hätte ich ihre Einschätzung im Kopf gehabt, hätte ich den Selbstbräuner nie gekauft und ich kann schon einmal verraten, dass ich da eine ganz andere Meinung als Jess habe. :)
 
Bei der ersten Anwendung war ich entsprechend vorsichtig und habe die leicht sommerlich duftende Lotion sehr dünn aufgetragen. Das gelang gut, da sie beim Verteilen relativ flüssig wird und gut zu verschmieren ist. Danach stand ich erst mal etwas dumm herum und wartete, bis die Lotion großteils eingezogen war. Später entwickelte sich der typische Selbstbräuner-Geruch, der vom Dihydroxyacetone (DHA) kommt, einem Wirkstoff, der zum Beispiel aus Zucker gewonnen werden kann.
Am nächsten morgen stand ich auf und wurde von einem ganz leichten und natürlichem, braunen Hautton überrascht. Mutig hatte ich die Bräunungslotion auch im Gesicht verwendet und überall ist der Ton gleichmäßig und angenehm geworden.
Seitdem habe ich den Selbstbräuner immer wieder verwendet. Ich trage ihn sehr dünn auf, dafür aber immer öfter mal und die Farbe ist immer angenehm geworden.
Vorsicht ist natürlich an Knien, Ellenbogen und Händen geboten, da diese Stellen prädestiniert für Flecken sind. Die Hände wasche ich nach der Verwendung gründlich ab, an Ellenbogen und Knien bin ich mittlerweile einfach sehr vorsichtig beim Auftrag geworden und gehe nur mit den letzten Cremeresten an den Händen über diese Stellen. Um sonstige Flecken zu vermeiden ist immer ein Peeling empfehlenswert. Ich mache aber nur alle paar Wochen eins. Die Lotion ist nicht so intensiv bräunend, dass das wirklich notwendig ist.
Man sollte außerdem beim Sonnenbad danach vorsichtig sein, denn die Haut ist bis zu 24h nach der Anwendung empfindlicher für Sonne, so dass von einem Sonnenbad nach der Benutzung abgeraten wird.
Die Inhaltsstoffe sind nicht besonders speziell - typisch lavera plus Bräunungs-Wirkstoff.
Die Pflegewirkung würde ich als sehr leicht beschreiben, wenn lavera auch anderes verspricht. Sicher intensiviert sich die Pflege, wenn man mehr benutzt, aber dann ist natürlich der Bräunungseffekt auch potenziert.
Für mich ist das aber okay - die Lotion erfüllt für mich einen anderen Zweck - den der Bräunung. :)

Die Haltbarkeit der Bräune ist okay. Momentan creme ich etwa 1-2 mal pro Woche nach, um eine leichte Bräune aufrecht zu erhalten. Das mache ich je nachdem, wie ich Zeit habe und wie ich lustig bin. Da sich nur ein paar wenige Nuancen Unterschied ergeben, ist bisher noch keinem aufgefallen, dass ich eine kleine Bräunungshilfe habe. ;)
  
  
Mein Fazit:
Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Selbstbräunungsmilch. Ich hätte nie gedacht, dass ich je einen Selbstbräuner regelmäßig nutzen mag, aber der Spontankauf war wirklich eine kleine Erleuchtung für mich.
Merke: auch meine superhelle Haut kommt gut mit einem Selbstbräuner klar.
    
   

Kommentare:

  1. Liebe Bobby,

    ein schöner Bericht, den du wieder verfasst hast :)

    Ich greife bereits seit meiner Jugend auf SB zurück. Leider sehen es meine Beine, im Gegensatz zum Rest meines Körpers, nicht ein Farbe anzunehmen und deshalb schmiere ich sie im Sommer auch regelmäßig damit ein.

    Seit meiner Umstellung auf NK vor anderthalb Jahren benutze ich auch den SB von Lavera. Da ich keine Bedenken bei der Anwendung von DHA habe und auch ansonsten sehr damit zufrieden bin, habe ich bisher keinen anderen getestet!

    Ich kann mich absolut deiner Erfahrung anschließen. Die Bräunung ist leicht und von der Farbe her keineswegs orange. Bereits nach drei Stunden hat man ein gutes Ergebnis, wobei sie erst nach einem Tag richtig "austeift". Und wenn man auf die Menge des Produktes auf Knien und Knöcheln achtet gibt's auch keine unschönen Flecken ;)

    Da der SB von Melvita in letzter Zeit sehr gehypt wurde, habe ich mir ganz kurz überlegt, ob ich ihn mir zulege! Aber drei Tage auf das Ergebnis zu warten, wollte ich dann wirklich nicht. Auch habe ich gehört, dass die Bräunung minimal ausfällt. Dann doch lieber ein SB mit DHA ;)

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    1. Der Melvita Bräuner reizt mich ja auch ganzschön, aber wie du schon von dir sagst sagst, so geduldig bin ich auch nicht. :D
      Mit den Inhaltsstoffen bin ich soweit auch zufrieden. Wirklich ein solides und gutes Produkt! :D

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  2. Ich habe auch schlechte Erinnerungen an Versuche mit Selbstbräunern aus meiner Kindheit :-D Bis heute hat sich das nicht wirklich geändert, irgendwie wird es immer fleckig .... aber so schlimm finde ich es mittlerweile nicht mehr, habe halt weiße Beine, okay. Sollte ich dennoch einmal die Lust verspüren, werde ich mir den von Lavera näher ansehen :-D

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    1. Naja, wenn du damit Probleme hast, wäre ja auch noch der Melvita Bräuner was für dich, aber ich mag diesen eigentlich schon gern. Ich weiß gar nicht, ob ich da wirklich noch andere testen mag. Mal sehen. :)

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  3. Ah sehr interessant. Kurz bevor ich sah, dass es von Lavera SB gibt, hatte ich mir schon den von Alverde geholt.Eigentlich gefällt mir Lavera wesentlich besser, aber dafür ist Alverde halt etwas günstiger ;) Ich habe allerdings ähnlich gute Erfahrungen damit gemacht, obwohl ich selbst sehr hell bin. Ich glaube, wenn man vorher peelt und gewissenhaft und gleichmäßig aufträgt, gibts auch keine Flecken. Selbst die "Bräune" find ich dezent und natürlich und gar nicht so orange, wie man als skeptischer Mensch meinen mag =)

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  4. Danke für diesen tollen Bericht, liebe Bobby. :)

    Ich habe mich auch gerade erst nach Selbstbräunern umgesehen, weil ich für die Hochzeit, auf der ich am Wochenende eingeladen war, etwas Farbe auf meine Beine zaubern wollte. Ich habe mir dann den Prosun von Melvita gekauft, weil ich darüber nur Gutes gelesen habe, ausnahmslos.

    Ich bin sehr zufrieden damit. Ich konnte schon am nächsten Tag eine ganz dezente Bräune wahrnehmen. Das Ergebnis wird wirklich sehr natürlich, aber genauso sollte es für mich sein und ist absolut streifenfrei. Ganz anders als die Selbstbräuner- Experimente in meiner Jugend. ;)

    Liebe Grüße

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