Samstag, 15. März 2014

Flechtwerk: Langes Haar im Alltag





Lange Haare im Alltag sind ja so eine Sache...ich trage meine Haare gern offen, wie ihr wisst, aber so ganz praktisch ist das dann doch nicht immer, wie ich zugeben muss. Außerdem fallen die Haare natürlich auch auf. Wirklich negative Erlebnisse hatte ich bisher nicht, wenn auch einige lustige, nervige und etwas unangenehme.

 
Beim Einkaufen

Bei einem Einkauf im Rewe sprach mich an der Kasse die ziemlich junge Kassiererin an:
Sie: "Sind das Ihre echten Haare?"
Ich: "Ja...!?"
Sie (betreten): "Krass!"
 
Ein Erlebnis beim Einkaufen hingegen brachte mich in die Verlegenheit. Ich suchte mir mein Obst aus und packte es in eine Obsttüte. Gewohnheitsbedingt knote ich meine Tüten immer zusammen und so kam es, dass ich meine Haare mit einknotete. Ich begann zu kichern und suchte mir eine ruhige Ecke, zwang meinen Freund dazu die Tüte zu halten, dass ich in Ruhe die zwei Knoten von meinen Haaren trennen konnte.

Im Einkaufszentrum wies eine Mutter übrigens ihre kleine Tochter auf "die langen Haare von der Frau da" hin. Süß! :)


Auf der Arbeit

Von meinen Kollegen werde ich immer mal wieder auf meine Frisuren und Spangen angesprochen. Bei Flechtfrisuren (hochgesteckten Holländern, schrägen Engländern oder Fünferzöpfen) werde ich gefragt, ob ich das selbst gemacht hätte. Ich antworte dann gern, dass das meine Zofe war. Ist wohl ein beliebter Spruch unter Langhaars.


Als mich eine Kollegin ganz verdutzt auf meinen Dutt mit Haarstab (ein Spidermom) ansprach, konnte sie gar nicht glauben, dass Haare wirklich mit nur einem Stab halten können, bis ich es vorführte. Sie glaubte immer, dass in Film und Fernsehen mit sowas geschummelt wurde.

Nach meinem letzten Trimm im Januar und in den darauffolgenden (aktuellen) Semesterferien war ich öfter mal mit offenen Haaren auf der Arbeit. Das liegt vor allem daran, dass ich im Semester eher gen Ende der Woche arbeite - da sind meine Haare dann nicht mehr ganz so frisch und meistens zusammen. Da ich in den Ferien auch zum Anfang der Woche auf Arbeit bin haben meine Kollegen mal wieder meine Haare offen gesehen und wollten mich allesamt davon überzeugen, dass meine Haare ja sooo unheimlich gewachsen sind. Dass ich im letzten Jahr allerdings kaum Zuwachs hatte und ich immer ganz penibel messe habe ich mal verschwiegen und irgendwann aufgegeben dagegen zu argumentieren. ;)
Wie auch immer...in einer Pause stand ich mit ein paar Kollegen unten. Einer davon ist ehemaliger Friseur. Der bewunderte meine Haarlänge und grabbelte meine Haare auch an (Grrrrrrrr.....ohne Erlaubnis! Das passiert zwar selten und auch eher bei Bekannten - ein Fremder hat meine Haare noch nie angefasst - aber geil isses nicht.) und stellte fest, dass sie erst vor kurzem geschnitten worden sein müssen. Als ich ihm erklärte, dass ich meine Haare selbst schneide fand er, dass meine Spitzen  überhaupt nicht gleichlang sind. Als ich ihm dann wiederum erklärte, dass das auch so zu sein hat, da ich einen U-Schnitt habe verstummte er betreten.
So viel zu meinem Vertrauen in Friseure....

Das beste an der Geschichte: genau gestern, als dieser Post schon vorgeschrieben war, wollte mich genau dieser Kollege davon überzeugen “so viel“ (zeigte mit den Händen irgendwas zwischen 20 und 30 cm...) abschneiden zu müssen, damit meine Haare wieder etwas “naja“ (wedelte mit den Händen so locker flockig durch die Gegend...) würden. Auf meinen Einwand, dass ich das definitiv nicht tun würde, redete er weiter auf mich ein. Das war das erste Mal, dass mir so was passierte und kam wie gerufen für diesen Post.
Darf ich das noch selbst entscheiden? Pah!

Im Kontrast dazu höre ich aber auch positives auf der Arbeit. Ich hatte es schon zwei mal beim Anziehen meiner Jacke, dass jemand erschrocken auf mich zukam und frage ob ich meine Haare geschnitten hätte. Hatte ich nicht, die waren nur noch in der Jacke. Da gab's Erleichterung bei meinen Gegenüber.
Und Liebe Worte, dass meine Haare schön sind und wie lang sie noch werden sollen kenne ich auch von der Arbeit. :)


In anderen Situationen

Als ich an der U-Bahn Haltestelle saß sprach mich mal eine ältere Dame auf meine Haare an. "Das ist mit Henna gefärbt, oder? Jaaaah, das sieht man. Das sieht wirklich hübsch aus, steht ihnen gut! Wo haben Sie das gekauft? Vielleicht sollte ich meine Haare auch mit Henna färben!"
Das verwirrte mich ein bisschen. Ich hätte nie gedacht, dass mich irgendwer spontan auf mein Hennarot anspricht. Allerdings schien sie auch nicht allzu viel Ahnung zu haben. Als ich ihr erklären wollte, dass das Henna aber mit Picramaten sei überforderte ich sie schon. ;)


Was mich nervt

Ich finde es anstregend, dass meine offenen Haare immer wieder zwischen meiner Tasche und meiner Schulter eingeklemmt werden und ich sie immer wieder dazwischen befreien muss.
Außerdem bleiben meine Haare bei meiner neuen Tasche auch gern mal in der Schnalle hängen was dann darin resultiert, dass ich sie beim Aussteigen aus der S-Bahn genervt rauspopel.

Was ich aber mitunter am anstrengendsten finde ist, wenn mich jemand fragt wie ich denn das mache mit den langen Haaren und dass sie ja immer so schön aussehen.
Gutgläubig an das Interesse der Menschen beginne ich dann zu erklären, dass ich natürliches Öl verwende und ganz sanfte Produkte (in meinem Falle natürlich Naturkosmetik), dass Färben und vor allem Blondieren Gift für die Haare ist (hier muss ich dann meistens erst mal erklären, dass ich mit Henna färbe und nicht mit Chemie) und Hitze und bla und blubb. Das übliche Haargedöhns eben.
Bisher wurde mir nur ein einziges Mal aufmerksam zugehört und das ist schon eine ganze Weile her. Da wurde sogar noch nachgefragt und auch später kam man öfters auf das Thema zurück. Meistens aber merke ich ziemlich schnell, dass das Interesse meines Gegenübers schnell abflaut. Oft habe ich das Gefühl, dass es ihnen von vornherein einfach viel zu umständlich klingt.
Im engeren Freundeskreis kann ich da ganz gut drüber reden, aber ansonsten mag ich gar nicht mehr so gern gefragt werden und gebe auch erst mal nur wenig Informationen.....erst wenn dann Nachfragen kommen gehe ich mehr ins Detail. Aber die kommen halt fast nie. Schade. :(




Wie die anderen Flechwerkerinnen mit ihren langen Haaren im Alltag klar kommen erfahrt ihr
bei Zoey von Grow Beyond Your Limits,
bei Heike von haselnussblond,
bei Nessa von Haartraumfrisuren,
bei Wuscheline
und bei Lenja vom waldelfentraum!


Auf das Thema im nächsten Monat freue ich mich schon total und die eine oder andere Idee schwirrt mir auch schon eine Weile im Kopf herum: FLOWER POWER!


Kommentare:

  1. Sehr interessanter Beitrag.!! Das mit dem Friseur is ja mal die Höhe. :/ ich hasse das angekrabbel meiner Haare auch. das geht einfach gar nicht, vor allem nicht von Fremden, die etwas dran auszusetzen haben, weil sie es ja ach so viel besser wüssten.

    ich hab auch häufiger die erfahrung gemacht, dass schon meine beschäftigung mit den haaren an unverständnis stößt. das ich mit henna färbe, wird nur komisch beguckt. naja, sollen sie nur ihre tollen haaren weiter fleißig blondieren. mir egal^^

    was is süß finde, is die frau aus deiner geschichte an der ubahn haltestelle. ganz süß!! solche interessierten leute wünsch ich mir mehr!!

    das mit dem einklemmen (bei mir vor allem beim auto fahren) nervt mich auch immer sehr. das is der grund warum meine meist gar nicht auf sind. aber schade is es natürlich schon. langes haar möcht man ja auch genießen.

    süß wie deine kollegen mit dir "mitfiebern" und nicht möchten, dass du schneidest. du hast auch wirklich wunderschöne haare!!

    ganz liebe grüße

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    1. Ne!? Unglaublich! Sowas würde ich mir gar nicht rausnehmen.
      Ich hatte natürlich auch keine gute Reaktion parat, weil ich so überrumpelt war, aber sollte sowas noch mal vorkommen werde ich wohl irgendwie sagen, dass ich selbst entscheiden kann, wie ich meine Haare tragen möchte und darum eine Diskussion unsinnig ist. Ich bin immer noch total empört. War ja erst vorgestern...
      Bisher kannte ich solche Geschichten nur aus dem Netz...

      Ach, dass ich Henna genommen hab und ich nur NK und so verwende wurde bisher immer sehr offen aufgenommen und ich bin selbst überrascht, dass ich damit nicht als Öko abgestempelt werde, aber das hat sicher was mit meinem Auftreten zu tun.
      Das finde ich tatsächlich sehr gut! :)

      Ich wusste nur dann irgendwann nicht mehr, was ich zu der Dame an der U-Bahn sagen sollte, weil sie irgendwie noch da stand und geguckt hatte, aber irgendwie kein richtiges Gespräch daraus entstand....das war etwas seltsam. Aber die Frage war echt toll und süß! <3

      Das sind einige wenige, die da fiebern, aber ich finds auch süß. Ich empfinde das nämlich wesentlich positiver als viele andere Fragen dazu oder wenn nur mal bemerkt wird, dass die Haare lang sind oder so. Da kommt dann nämlich auch durch, dass die Haare auch Leuten gefallen, die nicht in unserem Langhaarwahn stecken... ^^

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  2. meine haare reichen mir auch ungefähr bis zur taille und ich muss sagen, dass ich sie fast nie offen trage, wenn ich rausgehe. es macht mich einfach wahnsinnig, wie sie sich immer überall einklemmen. der klassiker, wie du schon sagst, am riemen der tasche, aber auch in schals und jacken und überhaupt überall, wo man sich nur einklemmen kann. vielleicht bin ich da auch überempfindlich, weil ich sie so selten offen trage, dass es mir dann in solchen momenten noch mehr auffällt und ich mich dran gewöhnen würde, aber meistens bin ich schon nach ein paar stunden so entnervt, dass ich sie hochstecke. ich frag mich immer, wie andere frauen das aushalten :D
    wenn ich irgendwas machen muss - einkaufen, sachen tragen, sich sonstwie viel bewegen - sind sie mir ständig nur im weg, deshalb nehme ich sie schon im voraus zusammen, wenn ich weiß, dass ich was vorhabe. ich finds eigentlich schade, weil ich denke, es wäre auch so schön, sie mal offen im wind fliegen zu lassen. aber da haben wirs schon wieder - wind, totales haarchaos :'D
    ich fürchte, ich werde weiterhin hauptsächlich bei flechtfrisuren bleiben...

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    1. Ja, heute wo es so windig war bin ich auch mit offenen Haaren los und hab es dann ziemlich schnell bereut. Wenn ich auch auf der Arbeit dann ein nettes Kommentar von einem sehr charmantem Kollegen bekommen hab. ;)

      Ansonsten ist das, wie du schon schreibst, wohl eine Gewöhnungssache. Für mich ist das EInklemmen gar kein großes DIng mehr. Das sind alles schon so automatisierte Vorgänge, dass man die Haare aus dem Weg nimmt und so weiter. Dass ich an meiner neuen Tasche aber tatsächlich hängen bleibe ist neu und wirklich nervig.

      Aber Flechtfrisuren sind auch so schön. Ich hab Phasen wo ich ganz viel flechte. Eigentlich will ich immer so viel mit meinem Haaren machen, aber meist fehlt mir morgens die Zeit für aufwändige Frisuren und generell müsste das Jahr und die Woche und alles viel mehr Tage haben, damit ich alles machen könnte, was ich will. ;)

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    2. da geht es mir genauso wie dir - ich überlege mir manchmal, die haare wieder kürzer zu schneiden, aber dann denke ich, dass sie jetzt gerade sooo eine tolle länge hätten für all die ausgefallenen flecht- und hochsteckfrisuren. die ich dann aber im alltag doch nie mache! ich sehe immer so viele schöne tutorials und anregungen für frisuren, die ich gern nachmachen würde... aber morgens fehlt dann die zeit und es wird doch wieder nur ein schneller dutt. oder aber: ich probiere was aus, mir fehlen mindestens drei zusätzliche hände und augen am hinterkopf. hinzu kommt, dass meine haare irgendwie sehr glatt sind und überhaupt nicht halten, obwohl ich eigentlich leichte naturwelle haben... aber in frisuren verhalten sie sich wie geölte spaghetti. dann fummele ich 15 minuten entnervt rum, verrenke mir den hals und die arme, und am ende sieht es aus, als hätte ein hamster ein nest voller klammern gebaut. dann drösele ich alles frustriert wieder auseinander und mache doch wieder den dutt ;(
      im endeffekt habe ich also von meinen langen haaren weder besonders schöne frisuren, noch kann ich sie offen tragen... das find ich schon ein bisschen traurig.
      aber wenn du sagst, dass es nur gewöhnungssache ist, sie offen zu tragen, sollte ich vielleicht einfach mal die zähne zusammenbeißen. möglicherweise hab ich auch einfach blöde taschen... solche, deren henkel man alle 3 minuten wieder die schulter hochschieben muss, was alle drei minuten haare-einklemmen bedeutet... das nervt dann natürlich sehr ;(

      ach, wenn ich so lese, was ich schreibe, klingt das total, als würde ich meine haare gar nicht mögen und wäre nur genervt von ihnen. dabei stimmt das gar nicht, ich mag sie so gern so lang... ich weiß nur irgendwie nicht so recht, wie ich das umsetzen kann, was ich gern mit ihnen machen würde :/

      liebe grüße*

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    3. Hmm. Und wenn du die Haare mit etwas haltbar machen würdest? Ein par Sprühstöße Haarspray oder Schaum ins feuchte Haar, dass sie sich danach leichter frisieren lassen? Bin da sonst auch etwas ratlos zugegebenermaßen...

      Das stimmt, dass das schon ziemlich negativ klingt, was du schreibst. Aber manchmal muss das auch raus. Ich könnte mich auch immer wieder über meine Haare beschweren, aber eigentlich hab ich sie ja unheimlich lieb... ;)

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  3. Der Frisör ist ja echt frech. Und es bestätigt meine Meinung über Frisöre einmal mehr. Klar sollte man nicht alle über einen Kamm scheren (passt ja supergut dieser Vergleich *lach*) und trotzdem bin ich froh, dass mein Freund mir bei Bedarf die Haare schneidet. Er macht wenigstens, was ich mir wünsche.
    Offen tragen (nur schon Pferdeschwanz) tue ich so gut wie gar nicht mehr. Ich hasse es, wenn Fremde darin rumgrabbeln. Das ist mir in der Strassenbahn mal passiert, da hat eine alte Dame minutenlang(!) meine Haare angefasst, mir wieder auf den Schoss gelegt, dann wieder reingefasst, gestreichelt, betastet... das ganze Programm. Ich war so baff, dass ich nicht wusste was sagen. Gerade weil sie so alt und gebrechlich war, traute ich mir nicht, ihr deutlich zu sagen, dass sie sie gefälligst nicht anfassen soll. Das war echt ne unangenehme Situation :(

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    1. Ich war auch einfach so perplex und es passte dann auch noch so unheimlich zum Flechtwerk-Thema!;)

      Wow! Das mit der alten Frau ist ja der Oberknaller! Ein Glück hat mit bisher noch nie ein wirklich Fremder in die Haare gelangt!
      Ich glaube ich würde in so einer Situation einfach aufstehen und gehen. Ich bin leider auch sehr, sehr selten wirklich schlagfertig und mir würde sicherlich auch nichts einfallen. :(

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  4. Paaah der "frisör" is ja die oberhärte, erst nich verstehen, dass du einen u-cut hat..hallooooo das sieht man^^ und dann auch noch 30cm abschneiden wollen, damit sie besser wedeln....am besten dazu stufen bis zum ihr ne...so haben sie es gern, das kennen wir ja...
    Kein wunder, dass wir alle nix von friseuren halten...hat aber wirklich auch noch nie einer was anständiges zustande bekommen...jedenfalls bei mir nich. Und dann das föhnen *grrrr* danach sah ich immer aus wie polly pocket...

    Das mit der omi is echt süß♡

    Ansonsten geht es mir wie dir...wenn jemand antworte ich nur wage und erst wenn er wirklich interesse zeigt wird mehr gesagt...aber so richtig "fallen" lassen in dem Gespräch kann man da nie...sehr oft kommen da schon seltsame blicke das reicht schon...naja is auch einfacher zu glauben, was die werbung sagt:s

    Aber wenige tolle kommentare machen das dann wieder wett...wie eine mutti mit ihrer Tochter, die auf arbeit hinter mir im gang stand und ihre tochter anstichelte zu fragen wie ich denn dieses tollen zopf mache (schräger holli) und sie dann ermutigte, wenn sie fleißig übt bekommt sie das sicher auch allein hin:)

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    1. Es war das erste Mal, dass mir jemand so gewaltig in meine Haare reinreden wollte, den ich nun mal überhaupt gar nicht gefragt hatte und das fand ich schon sehr unnett!
      Meine Cousine findet die langen Haare auch nicht so toll und ist nicht die Person, die immer alles durch Blumen sagt, aber selbst sie ist da wesentlich höflicher!!!

      In meiner Zeit in England war ich immer unheimlich zufrieden nach dem Frisör. Der war aber auch richtig doll teuer und ich richtig doll blond. ^^

      Die Geschichte mit dem kleinen Mädchen kommt mir so bekannt vor... Ö.ö
      Hast du die schon mal irgendwo erzählt? Ansonsten ist letztens irgendwo irgendwem etwas ähnliches passiert! :)
      Sowas ich megasüß! :)

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  5. Lustig, der dritte Blog, auf dem ich grad das "Alltag mit langen Haaren" lese, und das dritte Mal, dass der Zofen-Spruch kommt ... dabei finde ich die Frage "Machst du das selbst?" gar nicht so weit hergeholt, es könnte ja sein, dass man eine flechtbegeisterte Mitbewohnerin oder einen frisierbegeisterten Freund zu Hause hat :D

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    1. Das stimmt natürlich! :)
      Ich bringe den Spruch auch nicht prinzipiell bei jedem, aber auf der Arbeit ist bekannt, dass ich immer mal wieder so was auf der Arbeit zusammenflechten und da kann ich das auch sagen.

      Jemandem komplett ahnungslosen würde ich das nicht entgegenwerfen. Das fände ich unhöflich. ;)

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  6. Loool :D Ich kann das mit der S-Bahn nachvollziehen. Meine Haare haben die Angewohnheit zu kletten... Also wenn ich irgendwo bin wo Klettverschluss ist oder wenn einer hinter mir steht mit Klettverschluss. Aua... xDDD Und das sag ich als nicht-langhaarträgerin

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    1. Ich mag schon aus Prinzip keine Klettverschlüsse. Am schlimmsten finde ich, dass mir daran immer meine ganzen Strumpfhosen kaputt gehen. :(

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  7. Das mit den Haartipps kenne ich nur zu gut. Ich werde schon ab und zu darauf angesprochen, wie ich meine Haare denn so lange bekommen habe oder wie ich meine Haare pflege (bin aktuell bei Hüfte) - und oft ist auch scheinbar richtiges Interesse da.
    Sogar, wenn ich antworte, dass ich mit Seife wasche, wollen viele genau wissen, wie das funktioniert. Aber sobald ich nur "Rinse" erwähne oder "natürliches Öl" oder irgendwas, dass der gemeine Haarmuggel nicht kennt, merke ich schon, wie er abblockt. Dann kommen höchstens noch Sätze wie "Ach so, neee, das ist ja nichts für mich." Oder "Ach, gut, dass du mir das erklärt hast - jetzt weiß ich, dass mir das vieeeel zu anstrengend wäre!" und dergleichen. Das ärgert mich irgendwie. Schade, dass so viele Leute immer noch ignorant gegenüber alternativen Waschmethoden oder generell einer alternativen Haarpflege sind, obwohl das wirklich nicht viel Aufwand ist und viele doch eigentlich wissen, dass ihre normale Haarpflege nicht das Gelbe vom Ei ist...

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    1. Vor allem wundere ich mich, da in der Werbung ja nun auch viel Tamtam um Haarpflege gemacht wird. Da gibt es (billiges Silikon)Öl und von Yves Rocher kenne ich sogar eine Essig-Spülung (weiß aber zugegebenermaßen nicht wirklich, wie die geht, ist aber auch ziemlich flüssig) und dann sollte man denken, dass die Leute dafür ein bisschen offener sind, wenn man sowas erzählt.
      Ich glaube die Menschheit ist einfach mal faul geworden. Sobald man nen halben Finger mehr krümmen muss, verlieren viele schon die Motivation. Vor allem wenn es um so unwichtiges wie Haare geht. Ö.ö

      Hab gerade mal geschaut: sehe ich da einen neuen Langhaarblog in the making bei dir? :)

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    2. Jaa, da hast du recht - faul und naiv. Nach dem Motto: "Die Leute wissen schon, was sie machen, deswegen glaube ich ihnen auch, was sie mir in der Werbung versprechen!"
      Aber naja, das ist ein Thema, über das ich stundenlang Monologe halten könnte...

      Jaa, mehr oder weniger - das Projekt liegt gerade auf Eis, da ich durchs Studium ziemlich eingespannt bin. Vielleicht, wenn ich mal mehr Zeit habe :) Die Idee ist jedenfalls schon da, könnte aber noch etwas dauern, bis sie umgesetzt wird :)

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    3. Ich habe gerade angefangen "No more dirty looks" zu lesen und da geht es in den ersten Kapiteln auch um die Gutgläubigkeit der Menschen. Sehr interessant! :)

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