Sonntag, 16. Dezember 2012

Getestet: Jolifin Nageltattoos

Vor einigen Tagen ist mir etwas passiert, was schon lange nicht mehr passiert ist: vor lauter Stress (vor allem wegen Überladung mit Unizeugs) hab ich meine Nägel absolut kurz geknibbelt. Früher ist mir das öfter passiert, aber  seitdem ich mich mit hübschen Lacken auseinander gesetzt habe und mich um meine Nägel kümmere, kam das nur noch sehr selten vor.
Trotzdem wollte ich nicht mit nackten Nägeln durch die Weltgeschichte laufen und überlegte mir etwas, wie ich mich trotzdem wohlfühlen könnte. Da dachte ich an die Jolifin Nageltattoos, die ich vor einiger Weile im Jolifin Store in der Schloßstraße gekauft hatte. Da ich bisher noch nicht mit einem Testpaket (das bereits etliche Bloggerinnen erhalten durften) beglückt wurde, ist das Geschäft, welches nur einige Busstationen von unserer Wohnung entfernt liegt, die versandkostenfreie Alternative. Man kann sich die Produkte dort auch genau angucken und einiges ausprobieren.
Eigentlich war ich damals nur auf der Suche nach einem guten goldenen Stamping-Lack, doch da ich schon auf verschiedenen Blogs von den Nageltattoos gelesen hatte, nahm ich auch ein kleines Päckchen für 1,99€ mit.

Eine wunderbare Beschreibung zur Anwendung der Tattoos findet ihr HIER bei naileni.

Ich entschied mich, die schwarz-weißen Rosenbildchen auf dem P2-Lack "Allurement", einem hellen grau, aus der Into Lace-LE zu platzieren.
Nachdem der Lack recht lange zum Trocknen brauchte, wollte ich das erste Tattoo anbringen und scheiterte prompt, da ich zu spät merkte, dass ich es falsch herum, also mit der nicht-bebilderten Seite nach oben, anbringen wollte. Leider klebte dieses Bild sofort am Nagel und war somit ruiniert. Es ging schwer abzulösen, aber nach der ersten Niederlage gegen das Klebebild wusste ich, wie der Hase läuft. Die Anbringung der Nageltattoos stellte dann keine Hürde mehr da.
Nachdem ich an jeder Hand drei Tattoos angebracht hatte, versiegelte ich das einfach angefertigte Design mit Top Coat.

Die Tattoos trugen sich wunderbar auf den Nägeln. Die Bildchen heben sich nicht ab vom Nagel und lösen sich auch nicht, wie ich es schon bei vielen Nagelstickern erlebt habe. Beim Gefühl und Tragekomfort unterschied sich nichts, von einfach lackierten Fingernägeln. Auch das Entfernen gestaltete sich unproblematisch - die Rosen verschwanden einfach mit dem Nagellack.
Ich fands ganz wunderbar, aber nach vier Tagen wollte ich zurück zu meinen, zum kommenden Fest passenden, Weihnachtsdesigns.
Ich werde mich definitiv nach weiteren hübschen Nageltattoos umsehen.


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