Donnerstag, 6. Dezember 2012

Getestet: ANNY Art of Pearls - Kaviar Maniküre

Meine beiden Sets: Rich & Beautiful und Woman in Red.
Wenn ihr meinen Blog regelmäßig lest, werdet ihr vielleicht gemerkt haben, dass ich manchmal viel zu sehr auf als limitiert beworbene Sachen abfahre und mein Geld mir leider viel zu gern aus der Tasche hüpft.
Lange habe ich dem, mittlerweile schon fast altem, Trend der Kaviar Maniküre (oder Caviar Manicure) widerstanden, aber kaum bringt die Nagellackfirma ANNY ein limitiertes Set zum Thema raus, muss ich es kaufen. Obwohl ich auch einfach hätte Basttelperlen kaufen können. Und ich habe nicht eins gekauft, sondern gleich zwei. Typisch. :)
Ein Set kostet 14,95€. Es gibt folgende drei Farbvarianten: Jet Black (schwarzer Lack & schwarze Perlen), Woman in Red (roter Lack und rote Perlen) und Rich & Beautiful (weiß-goldener Lack und rosé-farbene Perlen). Ein Set besteht aus einer Anleitung, Farblack, Perlen und schnell trocknendem Überlack mit je 6ml Inhalt und einer kleinen Auffangschale für die Perlen, mit kleiner Rille zum 'zurück in die Flasche füllen'.

Der Auftrag gestaltete sich insgesamt wesentlich einfacher, als zuerst erwartet. Ich denke allerdings, dass sich an diesem Set und der Maniküre generell die Geister scheiden werden. Denn der Auftrag macht hier den großen Unterschied, ob das Endergebnis wirklich hält, oder sich das Design nach kurzer Zeit schon verabschiedet. Bereits jetzt habe ich schon unterschiedliche Meinungen dazu gelesen.
Also kommen wir zur Anwendung:


Schritt 1:
Die Nägel habe ich erst mal ganz klassisch gereinigt und mit Unterlack auf den Farblack vorbereitet. Darauf folgte dann eine Schicht des klassischen Rottons Woman in Red. Diesen ließ ich gut trocknen.




Schritt 2:
Ab hier bin ich Nagel für Nagel vorgegangen. Das ist besonders wichtig und wird auch in der Anleitung explizit empfohlen, denn nur so können die Perlen wirklich im Farblack kleben bleiben. (Wobei man eigentlich auch selbst auf die Idee kommen kann, aber was ich teilweise schon im Netz gelesen habe spricht dafür, dass manche Leute selbst die Anleitung nicht beachten!)
Auf die bereits getrocknete Schicht rot gab ich nun eine zweite, minimal(!) dickere Schicht Farblack auf den Nagel. Sofort danach legte ich den Finger in die kleine Auffangschale und kippte die Perlen sorgfältig über meinen Finger, so dass möglichst der ganze Nagel von ihnen bedeckt war. Nun drückte ich die Perlen vorsichtig fest und entfernte die überschüssigen Perlen an der Nagelspitze.
Nach einigen Sekunden drückte ich noch mal etwas fester auf die Perlen.
Nach dem Beperlen einer Hand drückte ich erneut, dieses mal recht kraftvoll, die Perlen auf den Nagel. (Ihr merkt, ich hab wirklich versucht, das Beste aus der Geschichte zu holen. ;) )

Schritt 3:
Als etwa 20 Minuten Warte- und Trockenzeit um waren, schnappte ich mit den dazugehörigen Quick Dry Top Coat und lackierte eine wirklich, wirklich dicke Schicht davon über die Perlen und an die Nagelspitze, so, dass die Perlen beinahe vom Lack bedeckt waren.
Keine Sorge. Wenn der Überlack trocken ist, kann man diese dicke Schicht nicht mehr sehen oder fühlen.

Im Blitz erkennt man die Klobigkeit,
die ich meine.
Der erste Eindruck:
Huch, ziemlich ungewohnt.
Der Nagel fühlte sich doch etwas dicker an, mit den Perlen, als gewohnt, und leider sind die Perlen auch nicht alle gleich groß, dass einige wenige etwas hervor stehen.
Und dann wirkten die Nägel klobig. Perlen tragen (scheinbar) einfach auf und sie gingen teilweise auch wirklich fast direkt bis zur Haut, wodurch der Nagel ziemlich breit wirkte.
Meine Idee war, dass sich die Kaviar-Geschichte vielleicht besser als Akzent auf zwei Nägeln macht, statt auf allen.

Ein Kaviar-Bild ohne Blitz.
Der zweite Eindruck / Fazit:
Das wundertolle Perlendesign gefiel mir dann immer mehr!
So sehr, dass ich mir auch noch das dritte Set kaufte. Und Zahnstocher, mit denen ich das nächste mal die Perlen etwas vom Nagelrand schieben möchte.
Leider gingen die Perlen schon nach ziemlich genau zwei Tagen flöten. Jedoch muss ich gestehen, dass ich mit ihnen auch baden war und viele Nagellackliebhaber werden mir nachempfinden können, dass das der Tod für tolle Designs ist. Bis dahin sind nur am Rand einige wenige Perlen abgesprungen (an drei Nägeln je 2-3 Kügelchen), die ich wohl nicht ordentlich angedrückt hatte oder nicht mit genügend Top Coat versiegelt hatte.
alles in allem bin ich begeisterter als erwartet. Von der Anwendung, der Optik und der Haltbarkeit.
Däumchen hoch! :)


Kommentare:

  1. Ich muss auch sagen, dass ich das überraschend schön finde. Normalerweise spricht mich diese Kaviar Maniküre nicht sonderlich an, aber das sieht wirklich gut aus :)

    Liebe Grüße
    °Sun

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